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Die Qual der Wahl (oder: Die Wahl der Qual)

Im Schatten war´s vom Apfelbaum,
da kam es wohlig, wie ein Traum,
dass ich wohl wählen könne
noch eh die Zeit zerrönne
zwischen zwei goldnen Früchten.

"Die eine hat Beständigkeit
und - wählst du sie - zu jeder Zeit
kannst du dich dran erfreuen,
ein wenig Mut dabei nicht scheuen.
Ahnst du, wie man sie nennt?

Doch trifft die andre deine Wahl,
entkommst du nicht so mancher Qual.
Ganz unbeschreiblich süß schmeckt sie,
von Dauer jedoch ist sie nie.
Nun sag, was ist dir lieber?"

So fragt es mich, grüngold das Laub,
ich sitze, lausche, stell mich taub.
Noch grüble ich, wie es denn ginge,
dass ich mir süße Dauer finge,
und will nach beiden Früchten greifen.

Es sind die Freiheit und das Glück.
Die eine drängt das andere zurück.
Denn ohn´ein Stück von dir zu geben,
lässt der Moment des Glücks sich nicht erleben.
Und fühlest du dich noch so frei!

Doch eben dieses Geben
lässt auch den Schmerz erleben.
So hätt´ich gern von beiden,
´ne halbe - ganz bescheiden!
Da war der Traum vorbei.

27.8.09 17:31

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