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hm

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30.11.10 20:04, kommentieren

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Die Qual der Wahl (oder: Die Wahl der Qual)

Im Schatten war´s vom Apfelbaum,
da kam es wohlig, wie ein Traum,
dass ich wohl wählen könne
noch eh die Zeit zerrönne
zwischen zwei goldnen Früchten.

"Die eine hat Beständigkeit
und - wählst du sie - zu jeder Zeit
kannst du dich dran erfreuen,
ein wenig Mut dabei nicht scheuen.
Ahnst du, wie man sie nennt?

Doch trifft die andre deine Wahl,
entkommst du nicht so mancher Qual.
Ganz unbeschreiblich süß schmeckt sie,
von Dauer jedoch ist sie nie.
Nun sag, was ist dir lieber?"

So fragt es mich, grüngold das Laub,
ich sitze, lausche, stell mich taub.
Noch grüble ich, wie es denn ginge,
dass ich mir süße Dauer finge,
und will nach beiden Früchten greifen.

Es sind die Freiheit und das Glück.
Die eine drängt das andere zurück.
Denn ohn´ein Stück von dir zu geben,
lässt der Moment des Glücks sich nicht erleben.
Und fühlest du dich noch so frei!

Doch eben dieses Geben
lässt auch den Schmerz erleben.
So hätt´ich gern von beiden,
´ne halbe - ganz bescheiden!
Da war der Traum vorbei.

1 Kommentar 27.8.09 17:31, kommentieren

Sonnenaufgang

Heute stell ich einfach mal den Sonnenaufgang, bei dem ich jeden Morgen meinen Kaffee trinke, hier hinein.

Es gibt soviel Schönes auf der Welt. Warum sind wir oft so traurig?

 

 

4 Kommentare 16.8.09 18:07, kommentieren

Die Macht der Liebe

   

Ich weiß, ich bin in dieser Welt

letztendlich nur auf mich gestellt.

Doch tief in meinem Herzen

Fühl ich, wie süße Schmerzen,

jenes dürstende Sehnen.

 

So zweifle ich an meinem Wissen,

bin schließlich hin- und hergerissen,

doch immer wieder die Gedanken

erdreisten sich als der Gefühle Schranken –

und richten doch nichts aus.

 

Denn wo zwei Seelen zueinander finden,

kann nichts die Liebe unterbinden,

die zart in ihnen keimt,

sacht ihre Herzen unweigerlich vereint,

und alle Sehnsucht stillt.

 

2 Kommentare 24.7.09 10:44, kommentieren

Pfingsten

Bei uns ist heute Pfingsten und ich dachte, da könnte man doch mal das Apolytikion des heutigen Tages bloggen. Schließlich habe ich es heute Morgen zigmal in der Kirche gesungen: http://www.youtube.com/watch?v=PA-IH_Udy8Y

 

Απολυτίκιο της Πεντηκοστής και του Αγίου Πνεύματος
Ευλογητός ει Χριστέ ο Θεός ημών, ο πανσόφους τούς αλιείς αναδείξας, καταπέμψας αυτοίς το Πνεύμα το Άγιον, και δι ' αυτών την Οικουμένην σαγηνεύσας, φιλάνθρωπε, δόξα σοι.

 

Gelobet bist du, Christ, unser Gott, der die einfachen Fischer zu Allweisen gemacht hat, indem er ihnen den heiligen Geist geschickt hat und durch sie allen Menschen den Weg der Wahrheit sichtbar gemacht hat, Ehre sei dir, du Menschenfreund.

1 Kommentar 7.6.09 12:26, kommentieren

Die Mondscheinsonat (10)

Ob ihrs nun glaubt oder nicht, es ist keine optische Täuschung, nein, es geht tatsächlich weiter.

 

Μια στιγμή, νά πάρω την ζακέτα μου.

Τούτο τον άστατο καιρό, όσο νάναι, πρέπει να φυλαγόμαστε.

Έχει υγρασία τα βράδια, και το φεγγάρι

Δε σου φαίνεται, αλήθεια, πώς επιτείνει την ψύχρα;

 

Moment noch, ich hol grad meine Jacke.

Bei diesem unsteten Wetter muss man sich in Acht nehmen.

Die Abende sind  feucht, und der Mond,

scheint es dir nicht auch so, als mache er diese Kälte noch schlimmer?

 

Anmerkung:  Bemerkenswert sind die unterschiedlichen Rollen, die dem Mond in diesem Gedicht zukommen

2 Kommentare 1.6.09 18:11, kommentieren

vom Engel berührt

Sitze auf des Felsen Höhe,

schaue in des Meeres Tosen,

während Sturm und Regenböe

wild dreinpeitschend mich liebkosen.

 

Hie und da der Sonne Licht und Wärme

streicheln sanft das aufgewühlte Herz,

und die Götter aus des Himmels Ferne

löschen aus jedweden Schmerz,

 

Platz zu machen jenem Glücke,

das der Leidende nur kennt. 

 

(gewidmet Jürgen B. aus K.)

 

Απτoμένη του Αγγέλου

 

Στου βράχου το ύψος καθήμενη

Με χαϊδεύουν άγρια

Την τρικυμία γευόμενη

Βροχή και θύελλα

 

Που και που ζεστασιά και φως του ήλιου

την καρδιά την αναστατωμένη  ηρεμούν,

κ’ οι θεοί του μακρινού του  παραδείσου

κάθε πόνο της ψυχής απαλείφουν.

 

Να χωρέσει εκείνη η ευτυχία

Που τον πόνο ξεπερνά.

 

 

1 Kommentar 21.5.09 15:35, kommentieren